Wissen: Priming

Priming: Bahnbrechung
"Priming" (Bahnung) bezeichnet in der Psychologie die Beeinflussung des Denkens (der Verarbeitung eines Reizes) durch die Aktivierung bereits bestehender Gedächtnisinhalte bzw. vorausgegangener Reize, die zum größten Teil unbewusst erfolgt.

 

Man muss etwas nur stetig, immerwährend (und im Ideal-Falle allgegenwärtig) wiederholen, dann glaubt man daran und handelt dann automatisch entsprechend den Wünschen des Senders. 

Ein sich Bahn brechender Reiz kann ein bestimmtes Wort, eine Phrase, ein Slogan, eine Floskel, ein Bild, ein Geruch, eine Geste oder Ähnliches sein. Sender des Primings kann eine Werbeagentur, ein Psychotherapeut oder ein Coach,  Rundfunk, Fernsehen und Soziale Medien sowie Politiker durch politische Reden und Statements sein. Als kurzes Beispiel sei hier die ständige Wiederholung des Namens "Seitenbacher" in Verbindung mit "lecker" etc. in der Rundfunk-Werbung für Seitenbacher-Müsli genannt, die nicht nur die Wertung der Marke, sondern vielmehr den Bekanntheitsgrad zum Ziel hat.

 

Was passiert?

Priming ist ein Effekt, der in unserem Gehirn stattfindet. Beim Priming legt das Gehirn Spuren an und bereitet so unser Unterbewusstsein, auf dem ca. 95 Prozent unserer Entscheidungen basieren (siehe auch "Emotionssystem") , auf kommende Ereignisse vor. Durch einen Reiz werden in Ihrem Gehirn Gedächtnisinhalte aktiviert und  lösen dann aufgrund der bereits im Gehirn gespeicherten früheren Erfahrungen und Erlebnisse dann spezifische Assoziationen aus. So sucht das Gehirn beispielsweise assoziativ passende Inhalte zu einem geprimten Wort.

 

Obwohl dieser Prozess unbewusst abläuft, wird unser Verhalten dadurch beeinflusst, aber auch unsere Gefühle und unser Gedächtnis (Gehirnwäsche-Effekt), in dem andere - selbst viel logischere Informationen - verdrängt und überlagert werden. Priming braucht nicht logisch zu sein. Der größte Schwachsinn, der lange genug wiederholt wird, manifestiert sich zur Realität. Selbst schizophren anmutendes Verhalten kann dadurch ausgelöst werden, ohne dass nach objektiven Kriterien eine solche Erkrankung vorliegt.    

 

Wenn ein derartiger Reiz (Prime) lange genug präsentiert (geprimt) wird, manifestiert er sich automatisch im Gehirn und steuert von dort aus unsere weiteren Wahrnehmungen, Denkmuster, Gefühle und Entscheidungen. Der sogenannte Framing-Effekt besagt, dass unterschiedliche Formulierungen einer Botschaft – bei gleichem Inhalt – das Verhalten des Rezipienten unterschiedlich beeinflussen. 

 

Nutzen des Primings

Genutzt wird der Priming-Effekt zum Beispiel in der Werbung durch a) wiederholte Darbietung und Nennung eines Produktes auf unterschiedlichen Plattformen, b) Aktivierung eines Stereotyps z.B. bei der Werbung mit Prominenten (Testimonial Werbung) und entsprechende Anregung  der Konsumenten, sich dem Stereotyp entsprechend  zu verhalten bzw. es dem Prominenten gleich zu tun, c) Übertragung der im „Priming“  ausgelösten Assoziationen und Affekte auf ein Produkt und d) Verstärkung latent vorhandener Bedürfnisse sowie d) die Erzeugung einer Positiv-Stimmung durch positive Aussagen und Bilder.

Natürlich können auch Negativ-Stimmungen erzeugt werden z.B. um Wähler davon abzubringen eine bestimmte Partei zu wählen oder um Menschen dazu zu bewegen, bestimmte Menschen, Dinge und vermeintliche Zusammenhänge zu bekämpfen. Dies geschieht z.B. in der politisch-medialen Propaganda und ist zugleich das wichtigste Werkzeug der politisch-medialen Gehirnwäsche. Der positive Priming-Effekt wird hingegen vor allem in der Psychotherapie und im Persönlichkeits-Coaching genutzt z.B. durch a) Wiederholung sogenannter Glaubenssätze oder b) wiederholte Ergänzung negativer Aussagen des Klienten/Patienten durch verbalisierte positive Relativierer  wie "bisher" oder "in der Vergangenheit" oder "noch nicht", durch c) wieder holte Umdeutung negativer Aussagen wie "hoffentlich nichts Schlimmes" in positive Formulierungen wie "hoffentlich Gutes", durch d) Hinterfragung negativer Aussagen mit "sondern" oder e) Konkretisierung und Hinterfragung der Klienten-/Patienten-Aussage "immer", "stets" und "ständig".

 

Nutzung des Primings zur Veränderung von Grundhaltungen

Priming kann nicht nur bestimmte Wahl- und Kaufentscheidungen herbeiführen sowie Verkaufsgespräche und Einkaufverhandlungen beeinflussen, sondern auch die Einstellung gegenüber anderen Personen (positiv / negativ) beeinflussen. Priming ist eine hervorragende Möglichkeit, andere Menschen in eine bestimmte Grundhaltung zu bringen, die für unsere Ziele förderlich ist. Aber auch uns selbst können wir durch Priming beeinflussen, was in der Therapie und im Personality Coaching von ib natürlich genutzt wird - insbesondere im Mental-Coaching und im Erfolgs-Coaching

 

Verschiedene Ausprägungen
Dass Konzept des Primings hat viele verschiedene Ausprägungen. Die Wirkungsweise des Effekts beschränkt sich  nicht nur auf das Abrufen von Wörtern und Gedanken, sondern hat Auswirkungen auf das Verhalten haben. Als Beispiel soll hier der sogenannte "Florida-Effekt" genannt werden:

Werden Menschen z.B. mit vielen Begriffen konfrontiert, die sich um das Wort "alt" drehen, dann wirkt sich das auch ganz unbewusst auf das Verhalten dieser Menschen aus. Menschen,  die das Wort "alt" oft und lange genug hören oder lesen, bewegen sich nachfolgend automatisch langsamer und schwerfälliger. Den positiven Umkehrschluss daraus kann man natürlich ebenso nutzen und zur positiven Beeinflussung des eigenen Verhaltens nutzen. Anwendung findet dies beispielsweise in der Verhaltenstherapie, im Coaching sowie in der Hypnose und Selbsthypnose/Autosuggestion) .


Wie zum Beispiel die detaillierte Beschreibung des Aufschneidens und Verspeisens einer supersauren Zitrone in der gedanklichen Wüste automatisch den Speichelfluss anregt, so können Gedanken an schöne Ereignisse zum Beispiel ein Lächeln herbeiführen. Wird dieses Lächeln über längere Zeit aufrechterhalten, wird das für das irgendwann langweilig werdende Lächeln automatisch an unser Unterbewusstsein outgesourct und zu positiven Gedanken, die dann wiederum zu positiven Wahrnehmungen und entsprechendem Verhalten führen.

 

Eine für das Lernen und die Steigerung der Gedächtnis Leistungen wichtige Ausprägung des Priming Konzeptes, ist das semantische Priming: Dieser Primingeffekt nutzt die Aktivierung begrifflicher Assoziationen, die in eine logische oder semantischen Beziehung gesetzt werden. Schreiben wir z.B. einer einzelnen Zahl einer langen Zahlenkette, die wir uns einprägen wollen jeweils einen Begriff zu, den wir nach Möglichkeit auch noch vor uns sehen, können wir durch diese Zuordnung die Zahl besser merken. Durch das geistige Abschreiten eines Raumes mit Objekten (z.B. ein Möbelstück, eine Uhr, ein bestimmtes Fenster), denen die jeweiligen Zahlen einzeln zugeordnet werden, können wir uns die komplette Zahlenkette merken, weil jetzt eine Beziehung bzw. eine Verknüpfung der Reize besteht.

 

Eine derartigen Reizverknüpfung bewirkt über den vorangegangenen Reiz, dass der nachfolgende schneller verarbeitet wird. So kann beispielsweise der Begriff "lecker" schneller verarbeitet werden, wenn zuvor das Wort "Festessen" vernommen wurde. Die Grundlage der Funktion der Reizverknüpfung bildet gemäß der Theorie der Sprachpsychologie von Collins und Loftus der Aufbau unseres Wortgedächtnisses. Das semantische Gedächtnis ist ein neuronales Netzwerk, das über ein enormes mentales Wortlexikon verfügt, wobei die Aktivierung eines bestimmten Wortes über - mit diesem Begriff im Zusammenhang stehende -  bereits abgespeicherte Wörter abläuft. Ein Konzept wird umso schneller aufgerufen, desto stärker die assoziativen Verbindungen ausgeprägt sind. Das semantische Priming bewirkt auch, dass ein Konzept, das bereits zuvor bereits einmal aktiviert wurde, beim zweiten Aufruf deutlich schneller gefunden und aktiviert wird. Das semantische Priming kann folglich sehr nützlich sein, um zum Beispiel ein Sprache schnell zu lernen oder die eigene Gedächtnisleistung generell zu steigern. Mit Hilfe von Assoziationen kann man sich nicht nur Ereignisse, Namen oder Daten besser einprägen, sondern die eigene Gedächtnisleistung auch langfristig optimieren. Sehr hilfreich ist das gedankliche "Voreinstimmen" auf das Lernen und den Lernstoff und die Visualisierung des Themas.

 

Modelle zur Erklärung der Funktionsweise des Primings:

Erregungs-Übertragungs-Modelle z.B. „energy-cell-model“

(Higgins & King 1981): Das Erregungsniveau steigt, wenn Speichereinheiten durch Informationsverarbeitungsprozesse aktiviert werden. Je häufiger eine Zelle aktiviert wird, desto weniger Energie ist nötig, diese weitere Male zu aktivieren. Kommen mehrere Speichereinheiten zur Interpretation eines Reizes in Frage, wird diejenige verwendet, die das  höchste Erregungsniveau aufgrund der kürzlichen Aktivierung hat.

 

Papierkorb-Modell  („storage bin model“: Wyer & Srull 1980):

Zuletzt abgerufene Informationen werden im Speicher an oberster Stelle „abgelegt“
und können wieder als erstes abgerufen werden.

 

Assoziative  Netzwerkmodelle (z.B. „spread of activation model“)

(Anderson 1983): Informationen werden im Gedächtnis in einer Art Netzwerk gespeichert. Dabei sind ähnliche Informationen über assoziative Bahnen eng miteinander verbunden. Wenn eine Informationseinheit aktiviert wird, breitet sich diese Aktivierung im Netzwerk aus und erleichtert damit den Abruf des gesamten Netzwerkes.

 

Ausnahme: Priming erleichtert nicht immer die Verarbeitung eines Reizes. Wenn die zuletzt aktivierte Speichereinheit und der später folgende Reiz gegensätzlich sind, wird die Verarbeitungsgeschwindigkeit des neuen Reizes reduziert.

 

Verstecktes Priming / Testen Sie sich: 

Welche Farbe hat Schnee? Welche Farbe hat ein weißes Blatt Papier?

Welche Farbe hat Milch? Sie hatten eine Antwort parat? Gut, dann sprechen Sie folgende Wörter laut und deutlich nach: "Knilch, Knilch, Knilch". Gut, noch einmal bitte, nur noch etwas lauter und deutlicher! "Knilch, Knilch, Knilch".Danke.

Nun zur letzten Frage: Was trinken Kühe?

 

Merken Sie nun, was Priming ist?

 

Nachwort aufgrund Beobachtung und wissenschaftlicher Auswertung:
Wer die Funktionsweise unseres Gehirns und des Gedächtnisses begreift, kann dies sehr zu seinem Vorteil nutzen.

Wer andere Menschen über deren Unterbewusstsein manipulieren möchte, kann Priming ebenso nutzen wie jene, die lediglich über bewusste Prozesse ihre Gedächtnisleistung trainieren und optimieren wollen. Leider überwiegt jedoch die manipulative Nutzung, wobei in Bezug auf die besagte manipulative Nutzung des Primings zusätzlich noch die negative Nutzung überwiegt und die Manipulation sich zumeist auf die politisch-mediale Nutzung zum Zweck der Gehirnwäsche beschränkt.

 

Dies wird deutlich, wenn man Radio hört und Fernsehen schaut. Hier finden wir positiv stimmende Priming-Gehirnwäsche-Codes wie "Willkommen" oder "Willkommenskultur", "bunt", "Bereicherung", "Flüchtlinge" bzw. "Geflüchtete" oder "Schutz" und "schutzbedürftig" oder "Demokraten" - ohne logisch-folgerichtigen Kontext oder in einem völlig neuen Kontext präsentiert - ebenso massiv ausgeprägt vor wie negativ stimmende Priming-Gehirnwäsche-Codes wie "Nazis" - ebenso ohne jeglichen objektiven Zusammenhang.


Besonders auffällig ist in diesem Zusammenhang, dass die Technik des Primings in Konklusion mit den persuasiven Techniken der Wortsinnverschleierung und Wortsinnumdeutung einhergeht. Hier werden neutrale oder sogar positive Begriffe wie "rechts" (= rechtschaffend), populistisch (= volksnah  bzw. dem Volke zugewandt) oder "Hass" (= ein normales menschliches Gefühl wie z.B. Liebe) in einen negativen Kontext gebracht und mit vorausgegangenen bzw. gelernten negativen Reizen verknüpft, durch entsprechende Bilder, Dokumentationen etc.) zusätzlich verstärkt und beim Rezipienten über die Gefühlsebene ein Involvement erzeugt. 

Aus dem positiven Begriff "populär" (= beliebt) wird so zum Beispiel "unbeliebt" und "nicht wählbar". Ebenso wird zum Beispiel aus "volksnah" bzw. "populistisch" in Verbindung mit der bewussten Negativ-Umdeutung des Wortes "Volk" ebenfalls etwas Negatives. Beim Rezipienten hängen bleibt z.B. die neue Gehirn-Information: "Das eigene Volk ist etwas Negatives". Im Umkehrschluss werden andere Völker, die im Gegensatz zum eigenen Volk als "Menschen" bezeichnet werden, im Zuge der massiven externalen Fokussierung nun zu etwas Positivem bzw. sogar zu etwas Besserem stilisiert. 
In diesem Zusammenhang spricht man selbst in Bezug auf ausländische Straftäter von "Bereicherern" und "Besser-Menschen", die laut Martin Schulz (SPD) angeblich "wertvoller als Gold" seien, während sein Kollege Sigmar Gabriel (SPD) die Gegner und Kritiker von Straftaten mit "Staatsanwaltschaft" und "Knast" assoziert bzw. begrifflich verknüpft und im Zuge der genutzten Technik der sogenannten "Umkehr", eine Umkehrung der Tatsachen wie man in der Psychiatrie z.B. von an Schizophrenie erkrankten Menschen kennt, in diesem Zusammenhang öffentlich erklärt: "Man muss sie einsperren!"

 

Entsprechende Beobachtungen und Analysen führen zu dem Ergebnis, dass das besagte Priming zum Zwecke der politisch-motivierten Persuasion seit dem Jahr 2015 derart gravierend zugenommen hat, dass von Seriosität in Politik und System-Medien nicht mehr die Rede sein kann. Vielmehr fällt auf, dass sich eine regelrechte politisch-mediale Gesinnungsdiktatur herausgebildet hat, in der einige wenige es über neurolinguistische Programmier-Techniken in Verbindung mit der Ausnutzung des Effekts des sozialen Einflusses und der Pluralistischen Ignoranz schaffen, große Menschenmassen über Priming auf ihre politischen Ziele einzustimmen und entsprechend umzupolen.

 

Die Folgen dieser multimedialen Gehirnwäsche wirken aus Sicht der Psychologie - und auch der Psychiatrie - geradewegs skurril, wobei messbar damit einhergehende schwerwiegende Störungen, die durch kognitive Dissonanzen insbesondere bei sehr intelligenten Menschen entstehen, offenbar billigend in Kauf genommen werden.

 

Ein sehr ungutes Gefühl entsteht insbesondere dadurch, dass aufgrund der besagten Beobachtung und Analyse deutlich wird, dass die "Demokratie" - wie wir sie von früher kennen - offenbar abgeschafft werden soll. Die Demokraten auf dem für eine normale Demokratie üblichen, sogenannten "rechten Flügel", welche diese gravierende Veränderung aufhalten wollen, werden nicht als Demokraten, sondern als "Feinde der Demokratie" deklariert. Ihnen werden Begriffe wie - das über Priming den Rezipienten eingeimpfte - vom Positiven ins Negative verdrehte - "rechts" oder sogar Begriffe wie "Nazis" zugeordnet und diese in fast nicht mehr zählbarer extrem auffälliger Anzahl geprimt - mit verheerenden Folgen:

 

Man kann beobachten wie diese sehr erfolgreiche Gehirnwäsche-Technik bei vielen wirkt und einige - dies nicht hinterfragene, geistig einfach strukturiertere Menschen -  mittlerweile sogar zu Bombenanschlägen und körperlichen Übergriffen bewegt, die aus psychologischer Sicht ganz unmissverständlich auf entsprechendes Priming in Verbindung mit dem Effekt des sozialen Einfluss zurückzuführen ist.    

Auffällig ist auch, dass das besagte Priming über Politiker, Aktivisten und Journalisten erfolgt, die sich zur sogenannten linken oder grünen Wählerschaft  bekennen oder diesem Spektrum zuzuordnen sind. Auffällig ist auch, dass die einzige relevante Opposition, die eine andere Meinung und Auffassung vertritt als die zurecht geprimten anderen Parteien außer Slogans wie "Merkel muss weg!" offenbar kein Priming zu ihren Zwecken bzw. zu ihrer Verteidigung nutzt, wodurch sie ihre Chancen selbst schmälert.

Auffallend ist sogar, dass diese relativ neue Opposition selbst auf das Priming und sonstige persuasive Gehirnwäschetechniken des Gegners hereinfällt und sich selbst in die vom politischen Gegner gewünschte Richtung manipuliert, was aus psychologischer Sicht ebenfalls skurril wirkt. Man beobachtet, wie die Primer aus dem linken und grünen Spektrum regelrecht "die Puppen tanzen lassen", nicht nur bei beim Wahlvolk, sondern auch beim Gegner, der angesichts der Gehirnwäsche des etablierten Systems manchmal recht hilflos dreinblickt, selbst wenn versucht wird, die Realität bzw. die Wahrheit klar zu stellen.

Doch gegen geprimte Lügen kommt man ohne Gegenpriming natürlich nicht an. Doch weit gefehlt: Ein Autor der neuen sogenannten "freien Medien" bzw. "alternativen Medien", die den Kurs der aktuellen Regierung eher kritisieren meinte in einem Interview: "Die linken und grünen Journalisten primen, was das Zeug hält. Wenn ich jedoch in meinen Texten prime, wird dies von den unwissenden Redaktionen als vom Stil her unschön kritisiert oder der Stil von einigen alternativen Medien komplett abgelehnt. Die verstehen offenbar nicht, dass man allein mit "schick" und "stilvoll" nichts bewegen kann. Armes Deutschland!"