Autogenes Training

Autogenes Training: Selbstbeeinflussung über Selbsthypnose im Zustand der Entspannung. Kontrolle & Steuerung psychosomatischer, kognitiver und psychischer Prozesse und Stressbewältigung in Solingen, Düsseldorf, Wuppertal, Mettmann, Hilden, Langenfeld

Zustand der inneren Entspannung
Autogenes Training ist gut für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Autogenes Training hilft gestressten Menschen gegen negativen Stress und ebenso bei Hektik, Nervosität und Zuständen innerer Anspannung, die den Alltag in der modernen Welt kennzeichnen.

 

Stress, Unsicherheit und Leistungsdruck beeinflussen den gesamten Organismus und können krank machen. Das Autogene Training kann hier präventiv eingesetzt werden. Es ist eine bewährte und erfolgreiche Methode zur Entspannung und zur Vorbeugung psychischer Störungen und Krankheiten.

 

Das Autogene Training ist nicht nur eine Möglichkeit, mit den Belastungen des Arbeitsalltags besser fertig zu werden, sondern ein Mittel zu lernen, Geist und Körper mental zu steuern und zu kontrollieren. 

 

Beeinflussung von Körper und Seele durch Autosuggestion

Autogenes Training ist keine Therapie oder eine Methode der Psychotherapie. Es kann aber als begleitende und unterstützende Maßnahme einer Therapie eingesetzt werden. Autogenes Training ist eine Form der Selbsthypnose, bei der das vegetative Nervensystem positiv beeinflusst wird. Normalerweise arbeitet dieses System völlig selbständig und kann nicht willentlich beeinflusst werden. Durch die Übungen des Autogenen Trainings ist dies aber möglich. Der tägliche Stress, der auf Psyche, Organe und Muskeln wirkt, kann abgebaut werden. Autogenes Training ist eine große Hilfe, krank machende Anspannung abzubauen.

Selbst Kinder profitieren von den Übungen zur Entspannung. Die Wirkung ist beruhigend und entspannend, fördert Selbstkontrolle und Selbstbeherrschung und stärkt die Persönlichkeit und Leistungsfähigkeit. Bei Beschwerden durch Krankheiten kann Autogenes Training ebenfalls helfen. Autogenes Training hilft insbesondere bei Stress, innerer Unruhe und Hyperaktivität, Erschöpfungszuständen, Einschlaf-Störungen, Schlafstörungen, hohem Blutdruck, Magenproblemen, Migräne, Asthma, Schmerzen und bei der Raucherentwöhnung.

 

Das Autogene Training ist kein Placebo, sondern wirkt tatsächlich und nachweislich auf Körper und Geist. Ziel des Autogenen Trainings ist es, sich über die Selbstbeeinflussung in den Zustand der Entspannung zu versetzen. In diesem Zustand können zugleich Botschaften im Unterbewusstsein verankert werden, die von dort aus weiter wirken: Sowohl auf unser Denken und unsere Psyche - als auch auf körperliche und psychosomatische Prozesse (zum Beispiel im Hinblick auf die Atmung und das Herz-Kreislaufsystem).

 

Entwickelt wurde das autogene Training bereits ab ca. 1928 bzw. 1932 von dem deutschen Nervenarzt Johannes H. Schultz (1884–1970).Dieser hatte sich lange mit der Hypnose beschäftigt und kannte die starke Wirkung von Suggestionen. Mittlerweile hat sich das Autogene Training zur wohl bekanntesten Methode zur Tiefen-Entspannung entwickelt. Autogenes Training ist leicht zu erlernen und kann eine Hilfe in jeder Lebenslage und jeder Anforderung sein.


Selbsthypnose
Autogenes Training stellt eine Form der Selbsthypnose dar, bei der der Körper in einen Ruhe- und Tiefenentspannungs-Zustand versetzt wird, was durch gedankliche Konzentration und Visualisierung  erfolgt. Zuerst führt man das Autogene Training mit einem Trainer durch und macht die Übungen nach oder parallel zu vielen entsprechenden, sich steigernden Sitzungen nachfolgend allein - zu Hause oder im Büro.   

 

In der Regel wird das autogene Training in der sogenannten „Droschkenkutscher-Haltung“ im Sitzen oder im Liegen durchgeführt. Bestimmten Formeln, wie zum Beispiel „Ich bin vollkommen ruhig“ oder „Der linke Arm ist warm“ erzeugen eine gedankliche Vorstellung, mit der unsere Gedanken unseren Körper, aber eben auch unser Denken kontrollieren können. Die entsprechenden (unterschiedlich gewählten) Übungen bzw. Formeln werden mehrfach wiederholt und unbewusst mit den erzielten Reaktionen verknüpft, so dass sie bei regelmäßigem Training nachfolgend auch später abrufbar sind - zum Beispiel in Stress- und Krisensituationen, bei denen man sich nachfolgend mental ausklinken, sich beruhigen oder mentale Kräfte (fast auf Knopfdruck) gezielt wirken lassen kann.  

 

Beeinflussung von Körper & Geist: Selbstkontrolle & Programmierung
Im autogenen Training unterscheidet man zwei Phasen: Während die erste Phase der Übungen hauptsächlich der Beeinflussung körperlicher Vorgänge dient (zum Beispiel "Schwereübung" bzw. "Schwere-Formel", "Wärmeübung" bzw. "Wärme-Formel", "Herzübung" bzw. "Herzformel", "Atemübung" bzw. "Atem-Formel", "Sonnengeflechtsübung" und "Kopfübung" bzw. "Stirn-Formel") wird der Körper in einen Ruhezustand versetzt, die Blutgefäße erweitert, der Herzschlag beruhigt, die Atemfrequenz ausgeglichen und die Verdauungsorgane beruhigt. Zugleich wird ein klarer Kopf erzeugt.

 

Die zweite Phase des Autogenen Trainings bedient sich der Wach-Traum-Technik, der Visualisierung und der Programmierung, bei der zum Beispiel vorgestellte Bilder ins Bewusstsein gelangen. In dieser Phase können alte ungünstige Glaubenssätze erneuert und durch neue zielführendere Glaubenssätze, die im Trance-Zustand im Unterbewusstsein verankert werden, ausgetauscht werden. Eine tolle Sache, bei der man auch die Selbstkontrolle erlernt.

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